By

Was ist ISOBUS? Bedeutung, Stecker und Terminal erklÀrt

ISOBUS (ISO 11783) bringt jedes AnbaugerĂ€t auf Stecker, Terminal und Tasten des Traktors. Was die Teile leisten und wie Sie prĂŒfen, ob Ihr Traktor es hat.

Cover Image for Was ist ISOBUS? Bedeutung, Stecker und Terminal erklÀrt

Kurz gesagt: ISOBUS (ISO 11783) ist ein CAN-Bus mit 250 kbit/s, ĂŒber den Traktor und AnbaugerĂ€t verschiedener Hersteller zusammenarbeiten. Im Alltag haben Sie mit vier Teilen zu tun: der 9-poligen Steckdose, die bei jeder Marke gleich ist, dem Terminal (VT oder UT), AUX-N fĂŒr die Joystick- und Armlehnentasten und dem Task Controller, der die Arbeit dokumentiert und Teilbreiten nach Position schaltet.

ISOBUS ist die Norm, ĂŒber die Traktor und AnbaugerĂ€t verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren. Das AnbaugerĂ€t wird an der Steckdose am Heck angeschlossen, seine Bedienung erscheint auf dem Terminal des Traktors, seine Funktionen liegen auf dem Joystick. Offiziell heißt die Norm ISO 11783. FrĂŒher brachte jedes AnbaugerĂ€t sein eigenes Bedienpult mit, sein eigenes Kabel durch die Heckscheibe und seine eigenen Schalter an der A-SĂ€ule. Mit ISOBUS bringt die Feldspritze, die Presse oder die SĂ€maschine ihre BedienoberflĂ€che selbst mit und nutzt das Terminal, das im Traktor schon verbaut ist.

Hier geht es um die Teile, mit denen Sie in der Praxis zu tun haben: Stecker, Terminal, Tasten, Task Controller und die Daten, die der Traktor selbst sendet. Danach folgt, woran Sie erkennen, ob Ihr Traktor ISOBUS hat, was "ISOBUS-ready" im Prospekt bedeutet und was Sie selbst nachrĂŒsten können.

ISOBUS in einem Absatz

ISOBUS ist ein Regelwerk, veröffentlicht als ISO 11783. Es legt fest, wie sich die Elektronik auf Traktor und AnbaugerĂ€t ein Kabel und ein Display teilt. Das AnbaugerĂ€t hat einen eigenen Jobrechner. Der wird an die ISOBUS-Steckdose des Traktors angeschlossen, meldet sich am Bus an und schickt seine Bedienmasken an das Terminal. Der Fahrer bedient das AnbaugerĂ€t dann ĂŒber dieses Terminal und den Joystick des Traktors. Technisch ist ISOBUS ein CAN-Bus mit 250 kbit/s, auf den landwirtschaftliche Regeln aufgesetzt sind. Mehr Netzwerktechnik brauchen die meisten Fahrer nie. Der Rest dieser Seite dreht sich darum, was dieses Netz Ihnen in der Kabine bringt.

Der Stecker: eine 9-polige Steckdose bei jeder Marke

ISOBUS definiert zwei Steckverbinder, beide in ISO 11783-2:

  • Die ISOBUS-Steckdose am Heck. Die runde Dose hinten am Traktor, meist in der NĂ€he von AnhĂ€ngung und Hydraulikkupplungen, oft unter einer Klappe. Hier wird das AnbaugerĂ€t angeschlossen. Manche Traktoren haben zusĂ€tzlich eine vorne.
  • Die ISOBUS-Steckdose in der Kabine. Eine 9-polige Dose in der Fahrerkabine fĂŒr Terminals, Bedienpulte und alles, was neben dem Sitz Platz findet.

Beide sehen bei jeder Marke gleich aus. Der ISOBUS-Stecker einer Kverneland-Feldspritze passt ohne Adapter an einen Valtra, einen John Deere oder einen Fendt. DafĂŒr ist die Norm da. Die Heck-Steckdose fĂŒhrt den Bus, die Stromversorgung fĂŒr die Elektronik des AnbaugerĂ€ts und eine stĂ€rkere Versorgung fĂŒr dessen Verbraucher.

Die Pinbelegung beider Steckdosen finden Sie im ISOBUS-Stecker Pinout Guide. Wenn Sie einen passenden Gegenstecker kaufen oder an ein Kabel montieren wollen, nennt der Leitfaden zu ISOBUS-Steckverbindern Teilenummern und Bauformen.

Das Terminal: Virtual Terminal (VT) oder Universal Terminal (UT)

Das Virtual Terminal ist das Display in der Kabine, auf dem die Bedienung des AnbaugerÀts erscheint. ISO 11783 nennt es Virtual Terminal. Die AEF, der Branchenverband hinter den ISOBUS-Tests, nennt dieselbe Funktion UT, Universal Terminal. Gemeint ist in beiden FÀllen dasselbe.

Das Terminal weiß vorher nichts ĂŒber Ihr AnbaugerĂ€t. Beim Anschließen lĂ€dt das AnbaugerĂ€t ein Paket aus Masken, Tasten, Symbolen und Werten hoch, den sogenannten Object Pool. Das Terminal zeigt an, was das AnbaugerĂ€t schickt. Eine Feldspritze zeigt Spritzdruck und Teilbreitentasten, eine Presse den BallenzĂ€hler und den Zustand der Messer. Kuppeln Sie die Spritze ab und die Presse an, wechselt die Anzeige mit.

Das Terminal kann das Armlehnendisplay des Traktors sein oder ein eigenes Display, das in der Kabine montiert ist. So oder so ersetzt ein Display das separate Bedienpult, das frĂŒher jedes AnbaugerĂ€t brauchte. Der Artikel zum Virtual Terminal geht tiefer auf VT-Versionen und Object Pools ein, und ISOBUS-Terminallösungen vergleicht eingebaute und nachgerĂŒstete Terminals.

Die Tasten: AUX-N

Mit AUX-N legen Sie Funktionen des AnbaugerĂ€ts auf die echten Tasten des Traktors: Joystick-Tasten, Schalter an der Armlehne, Wippschalter. Das AnbaugerĂ€t meldet eine Liste seiner Funktionen. Sie öffnen am Terminal das AUX-N-MenĂŒ und belegen jede Funktion mit einer Taste. Der Traktor merkt sich die Belegung.

So klappen Sie das GestĂ€nge, öffnen ein Ventil oder schalten die Arbeitsscheinwerfer, ohne am Vorgewende den Blick abzuwenden. AUX-N hat den Ă€lteren Standard AUX-O abgelöst, und die meisten Traktoren mit frei belegbaren Tasten arbeiten heute nach AUX-N. Wie die Belegung Schritt fĂŒr Schritt funktioniert und welche Eigenheiten die einzelnen Marken haben, steht in der AUX-N Komplettanleitung.

Dokumentation und Teilbreitenschaltung: der Task Controller

Der Task Controller ist der Teil von ISOBUS, der die Arbeit dokumentiert und das AnbaugerĂ€t nach Position steuert. Er sitzt meist im Terminal des Traktors. Es gibt ihn in drei FunktionalitĂ€ten, und DatenblĂ€tter fĂŒhren sie getrennt auf.

TC-BAS (Basis). Zeichnet die Summen eines Auftrags auf: bearbeitete FlĂ€che, ausgebrachte Menge, Arbeitszeit. Die Auftragsdaten gehen als Dateien hin und zurĂŒck, die Ihre Ackerschlagkartei lesen kann. Das ist Dokumentation, keine Steuerung.

TC-GEO (positionsbezogen). Nimmt die Position dazu. Die Arbeit wird dort gespeichert, wo sie stattgefunden hat. Daraus entstehen Ist-Karten, und eine Applikationskarte kann die Ausbringmenge wĂ€hrend der Fahrt nach Standort vorgeben. Das ist die Grundlage der teilflĂ€chenspezifischen Ausbringung. DafĂŒr braucht der Task Controller ein GPS-Signal.

TC-SC (Section Control). Schaltet Teilbreiten des AnbaugerĂ€ts nach Position ein und aus. Die Teilbreiten der Spritze oder die Reihen der SĂ€maschine schalten ab, sobald sie ĂŒber bereits bearbeitete FlĂ€che fahren, und wieder zu, wenn sie unbearbeiteten Boden erreichen. Das verringert die Überlappung an jedem Vorgewende. Traktor und AnbaugerĂ€t mĂŒssen TC-SC beide unterstĂŒtzen. Was eine funktionierende Ausstattung braucht, erklĂ€rt der Artikel zur ISOBUS-Teilbreitenschaltung.

Was der Traktor dem AnbaugerÀt mitteilt: TECU

Über die Tractor ECU, kurz TECU, meldet sich der Traktor selbst am Bus. Sie sendet, was das AnbaugerĂ€t ĂŒber den Traktor wissen muss: Fahrgeschwindigkeit, Radgeschwindigkeit, Zapfwellendrehzahl, Stellung des Heckkrafthebers und Ă€hnliche Werte. Ein DĂŒngerstreuer nutzt die Fahrgeschwindigkeit, um die Streumenge zu halten. Eine Presse kann die Zapfwellendrehzahl lesen. Eine SĂ€maschine erkennt an der Hubwerksstellung, wann sie am Vorgewende ausgehoben ist.

Eine verwandte AEF-FunktionalitĂ€t, TIM (Tractor Implement Management), arbeitet in die andere Richtung: Das AnbaugerĂ€t fordert den Traktor auf, etwas zu tun, etwa die Geschwindigkeit zu Ă€ndern oder das Hubwerk anzuheben. Das mĂŒssen beide Maschinen unterstĂŒtzen, und der Fahrer muss es in der Kabine freigeben.

ISOBUS-Begriffe auf einen Blick

BegriffWas es heißt
VT / UTDas Terminal in der Kabine, das die Bedienung des AnbaugerÀts anzeigt. VT ist der ISO-Name, UT der Name der AEF.
AUX-NFunktionen des AnbaugerÀts auf Joystick und Armlehnentasten des Traktors legen.
TC-BASTask Controller Basis: zeichnet Auftragssummen wie FlÀche und Menge auf.
TC-GEOTask Controller mit Position: Ist-Karten und teilflÀchenspezifische Ausbringung nach Applikationskarte.
TC-SCTask Controller Section Control: Teilbreiten schalten nach GPS-Position ein und aus.
TECUTractor ECU: sendet Fahrgeschwindigkeit, Zapfwellendrehzahl und Hubwerksstellung an das AnbaugerÀt.
ECUElectronic Control Unit, auf Deutsch Jobrechner. Die Elektronik auf dem AnbaugerÀt (oder Traktor), die am Bus kommuniziert.
Object PoolDas Paket aus Masken, Tasten und Symbolen, das ein AnbaugerÀt auf das Terminal lÀdt.
IBBCImplement Bus Breakaway Connector: der Normname der ISOBUS-Steckdose am Heck.

Was ein Jobrechner auf dem AnbaugerÀt leistet und worauf Sie beim Kauf achten sollten: ISOBUS ECU for implements (Englisch).

Was "ISOBUS-ready" im Prospekt bedeutet

Es bedeutet weniger, als es klingt. Weder ISO 11783 noch die AEF definieren "ISOBUS-ready". Es kann ein AnbaugerĂ€t mit fertigem Jobrechner heißen, das seine Masken auf Ihr Terminal lĂ€dt, oder eines, das nur einen vorbereiteten Kabelbaum fĂŒr einen Jobrechner hat, den Sie noch dazukaufen mĂŒssen. Bei Traktoren genauso: "ISOBUS-ready" kann eine Steckdose am Heck ohne Terminal in der Kabine bedeuten.

Fragen Sie zwei Dinge. Ist der Jobrechner verbaut? Welche FunktionalitĂ€ten werden unterstĂŒtzt: UT, AUX-N, TC-BAS, TC-GEO, TC-SC? Was sich in der Kabine jeweils Ă€ndert, zeigt der Beitrag ISOBUS- vs. Nicht-ISOBUS-AnbaugerĂ€te.

Hat mein Traktor ISOBUS? So prĂŒfen Sie es

Drei Hinweise, sortiert danach, wie schnell Sie sie prĂŒfen können:

  1. Eine runde 9-polige Steckdose am Heck. Schauen Sie bei AnhĂ€ngung und Hydraulikkupplungen nach, unter einer Schutzkappe. Ohne diese Dose lĂ€sst sich kein ISOBUS-AnbaugerĂ€t anschließen.
  2. Ein ISOBUS- oder UT-MenĂŒ am Terminal. Das Armlehnendisplay oder das Kabinendisplay hat eine Seite fĂŒr AnbaugerĂ€te, oft mit dem ISOBUS-Logo gekennzeichnet. Über eine Steckdose ohne Terminal kann das AnbaugerĂ€t zwar mit dem Traktor kommunizieren, seine Masken sehen Sie aber nicht.
  3. Das Datenblatt oder die AEF-Datenbank. Suchen Sie in der Ausstattungsliste des Traktors nach "ISOBUS", "ISO 11783", "UT" oder "AUX-N", oder schlagen Sie das Modell in der Datenbank nach.

Der Leitfaden zur ISOBUS-KompatibilitÀt geht die Marken einzeln durch und zeigt, was ohne das jeweils fehlende Teil nicht geht.

ISOBUS bei den einzelnen Marken

Die Norm bedeutet denselben Stecker und dasselbe Terminalprotokoll bei John Deere, Fendt, Case IH, New Holland, CLAAS, Valtra, Massey Ferguson, Deutz-Fahr und Kubota. Die Terminals sehen verschieden aus und die MenĂŒs heißen anders, aber ein ISOBUS-AnbaugerĂ€t lĂ€dt auf allen denselben Object Pool. Unterschiede gibt es darin, welche FunktionalitĂ€ten ein Modell unterstĂŒtzt und wie das jeweilige Terminal die MenĂŒs fĂŒr AUX-N und Task Controller anordnet. Ob eine bestimmte Kombination aus Traktor und AnbaugerĂ€t zusammenpasst, prĂŒfen Sie in der AEF ISOBUS Database. Dort stehen getestete Produkte mit ihren jeweiligen FunktionalitĂ€ten.

Was Sie selbst nachrĂŒsten können

ISOBUS ist nicht nur etwas fĂŒr AnbaugerĂ€te, die es ab Werk haben. Ein Relaismodul mit ISOBUS bringt geschaltete AusgĂ€nge auf Terminal und Joystick des Traktors: Arbeitsscheinwerfer, Rundumleuchten, Magnetventile, Wegeventile, kleine Elektromotoren. Das Modul lĂ€dt einen eigenen Object Pool hoch. Jeder Ausgang erscheint deshalb als benannte Taste auf dem Terminal und lĂ€sst sich ĂŒber AUX-N auf eine Taste an der Armlehne legen.

Genau das macht ISOBUS Block: 8 RelaiskanĂ€le mit je 10 A, geschaltet vom Virtual Terminal und von AUX-N-Tasten. Das Modul arbeitet nur auf der VT- und AUX-N-Seite. An der Dokumentation ĂŒber den Task Controller und an der Teilbreitenschaltung nimmt es nicht teil. Wie Sie ein Ă€lteres AnbaugerĂ€t auf diesem Weg auf das Traktordisplay bringen, zeigt der Leitfaden zum ISOBUS-NachrĂŒsten.

Wenn etwas nicht funktioniert

Die meisten ISOBUS-Probleme haben eine von vier Ursachen: die Steckverbindung, die Stromversorgung, den Bus oder einen Widerspruch zwischen dem, was das AnbaugerÀt verlangt, und dem, was das Terminal kann. Das AnbaugerÀt erscheint nicht auf dem Display, das Display zeigt eine alte Maske, eine AUX-N-Taste tut nichts. Fangen Sie mit der ISOBUS-Fehlersuche an. Zeigt das Terminal einen Fehlercode, erklÀrt der Leitfaden zu ISOBUS-Fehlercodes, wie Sie ihn lesen.

FĂŒr Hersteller

Wenn Sie AnbaugerĂ€te bauen und sie auf das Traktordisplay bringen wollen, brauchen Sie drei Dinge: einen Jobrechner auf der Maschine, einen Object Pool, der fĂŒrs Terminal gestaltet ist, und Tests an echten Traktoren. Der OEM guide to making an implement ISOBUS-ready (Englisch) stellt die Möglichkeiten vor. Wer die ISOBUS-Seite lieber auslagert, kann sie an ETERVO Oy geben, das Unternehmen hinter ISOBUS Block. ETERVO entwickelt und pflegt die Software des Jobrechners und die Terminalmasken fĂŒr GerĂ€tehersteller. Was dazugehört, steht auf der OEM-Seite.

HĂ€ufig gestellte Fragen

Was bedeutet ISOBUS?

ISOBUS ist die gĂ€ngige Bezeichnung fĂŒr ISO 11783, die internationale Norm fĂŒr die serielle DatenĂŒbertragung zwischen Traktor und AnbaugerĂ€t. Es ist eher ein Name als eine echte AbkĂŒrzung: "ISO" fĂŒr die Normungsorganisation, "BUS" fĂŒr das Datennetz. Beim HĂ€ndler sagt niemand "ISO-11783-konform". Man sagt ISOBUS.

Ist ISOBUS dasselbe wie CAN-Bus?

Nein. Der CAN-Bus ist die Verkabelung und SignalĂŒbertragung, ĂŒber die die Nachrichten laufen. ISOBUS baut auf CAN auf und ergĂ€nzt die landwirtschaftlichen Regeln: wie ein AnbaugerĂ€t seine Masken hochlĂ€dt, wie Tasten belegt werden, wie der Task Controller arbeitet, welche Steckverbinder verwendet werden. Jedes ISOBUS-Netz ist ein CAN-Netz. Nicht jedes CAN-Netz ist ISOBUS.

Was ist ein ISOBUS-Traktor?

Ein ISOBUS-Traktor hat eine ISOBUS-Steckdose am Heck, die an das Netz des Traktors angeschlossen ist, und ein Terminal in der Kabine, das die Masken eines AnbaugerĂ€ts anzeigen kann. Viele unterstĂŒtzen außerdem die AUX-N-Tastenbelegung und eine oder mehrere FunktionalitĂ€ten des Task Controllers. Ein Traktor mit Steckdose, aber ohne Terminal ist nur zum Teil ISOBUS-fĂ€hig.

Haben alle neuen Traktoren ISOBUS?

Nein. In der mittleren und oberen Leistungsklasse ist ISOBUS verbreitet und oft Serie. Bei kleineren Traktoren und Kommunaltraktoren ist es dagegen manchmal nur Option oder fehlt ganz. Auch wo ISOBUS verbaut ist, kann ein Modell das Terminal unterstĂŒtzen, den Task Controller aber nicht. PrĂŒfen Sie das genaue Modell im Datenblatt oder in der AEF-Datenbank.

WofĂŒr braucht man ISOBUS?

Um AnbaugerĂ€te ĂŒber das Terminal und die Tasten des Traktors zu bedienen. Dazu gehört: Feldspritze, Presse, DĂŒngerstreuer oder SĂ€maschine am Terminal einstellen und ĂŒberwachen, Funktionen des AnbaugerĂ€ts auf den Joystick legen, Auftragsdaten aufzeichnen, dazu automatische Teilbreitenschaltung und teilflĂ€chenspezifische Ausbringung, wenn beide Maschinen es unterstĂŒtzen. Sie können auch eigene geschaltete AusgĂ€nge wie Arbeitsscheinwerfer und Ventile auf dasselbe Display bringen.

Ist ISOBUS markenĂŒbergreifend kompatibel?

Ja, dafĂŒr ist es gemacht. Stecker und Terminalprotokoll sind bei allen Marken gleich. Ein Pöttinger-Ladewagen lĂ€uft deshalb auf einem Case-IH-Terminal und ein Kuhn-DĂŒngerstreuer an einem Fendt. Entscheidend bleiben die FunktionalitĂ€ten: Braucht das AnbaugerĂ€t TC-SC und hat der Traktor es nicht, funktioniert die Teilbreitenschaltung nicht. In der AEF-Datenbank sehen Sie, welche Kombinationen getestet wurden.


Sie suchen ein ISOBUS-Relaismodul, um Magnetventile, Arbeitsscheinwerfer oder Hydraulikventile zu schalten? ISOBUS Block bietet 8 RelaisausgÀnge, die Sie direkt vom Virtual Terminal Ihres Traktors aus steuern.

Was ist ISOBUS? Bedeutung, Stecker und Terminal erklÀrt | ISOBUS Block